Himmelhochjauchzend – zu Tode betrübt: Die Siebte nach den ersten beiden Spieltagen der Rückrunde
Geschrieben von: Christian Pister
Auch wenn dies natürlich etwas übertrieben formuliert ist, so waren die Emotionen nach den ersten beiden Rückrundenspielen so ziemlich an den beiden entgegen gesetzten Enden der Gefühlsskala angesiedelt.
Am
14.01. empfing man den
TV Traunstein zum Rückrundenbeginn, von dem man sich in der Vorrunde mit 4:4 getrennt hatte. Damals waren beide Mannschaften nicht komplett angetreten. Dieses Mal waren beide Teams vollständig erschienen und es entwickelte sich ein spannendes und interessantes Spiel.
Beide Herrendoppel (
Deleye/Pister und
Jung/Kühlewind) konnten recht sicher gewonnen werden, dafür gingen jedoch die Damen
Neuber/Bui leider nach drei Sätzen als Verliererinnen vom Platz. Auch das erste Herreneinzel konnten die Gäste für sich entscheiden, so dass der Ausgleich hergestellt war.
Hansi Jung konnte seine gefühlte Überlegenheit leider nicht in einen Sieg umwandeln.
Dann schaltete aber das Team aus Neubiberg einen Gang hoch und gewann alle restlichen Spiele: Erst setzte sich
Christoph Deleye im zweiten Herreneinzel durch und
Anh Bui erkämpfte sich bravourös einen Dreisatzsieg im Dameneinzel. Dem wollte
Steffen Kühlewind nicht nachstehen und deklassierte seinen Gegner. Das Mixed
Neuber/Pister spielte zwar nicht immer überzeugend, behielt aber am Ende knapp die Oberhand.
Endstand somit
6:2 für Neubiberg.
Angespornt durch diesen Erfolg erhoffte man sich gegen den
DJK Kolbermoor am ersten Februarwochenende einen Punkt - ging doch das Hinspiel knapp verloren. Nach dem Motto „Never change a winning team“ trat man in derselben Aufstellung an wie gegen Traunstein. Allerdings war gut die Hälfte des Teams mehr oder weniger erkältet. Ob dies der Hauptgrund für den Spielverlauf war, lässt sich nicht sagen, aber der Sieg der Gäste aus Kolbermoor war am Ende mit
7:1 nicht nur recht deutlich, sondern auch sehr verdient.
Nach den Herrendoppeln schaute es noch ganz gut aus, trennte man sich dort mit 1:1.
Deleye/Pister konnten den ersten Satz für sich entscheiden, doch eine zu hohe Fehlerquote in den beiden folgenden Sätzen führte zur Niederlage. Umgekehrt machten es dann
Jung/Kühlewind, die sich immer mehr steigerten und im dritten Satz knapp gewannen. Leider sollte dies der letzte Spielerfolg bleiben, wobei die meisten Partien dabei recht deutlich an die Kolbermoorer gingen.
Einzig
Christoph Deleye konnte noch einen Satzgewinn verbuchen, aber auch er musste seinem Gegner gratulieren.
Die Enttäuschung war den SpielerInnen ins Gesicht geschrieben!
Aber schon am zweiten Märzwochenende bietet sich mit einem Doppelspieltag die Gelegenheit zur Wiedergutmachung und bis dahin dürften zum einen ALLE wieder ganz fit sein und zum anderen lässt sich bis dahin an der ein oder anderen Schwäche im Training gezielt arbeiten.
Kommentar schreiben